Das Leben, das Universum und der ganze Rest

Annährungen an eine unbekannte Fragestellung

Happy Blogging

Ein neuer Webprovider muss her, da der alte zu gierig geworden ist. Ok, das ist schnell erledigt. Da ist er also, aber der Umzug meiner .com-Domain, die bislang für alle möglichen Versuchsprojekte herhalten musste, kann sich etwas ziehen. Ok, richten wir also eine neue Domain für den Übergang ein – man will ja erreichbar bleiben, auch wenn eh üblicherweise nur Spam und Rechnungen im Postfach liegen.

Also eine neue Domain. Die Namensfindung ist hingegen weniger schnell erledigt, nichts was mir in den Sinn kommt ist noch frei. Nach dem gefühlten zehnmillionsten Versuch einen mittlerweile schon nicht mehr ganz so kreativen Namen zu registrieren gebe ich auf. Blöder himphamp, ich will doch nur eine sinnvoll klingende eMail-Adresse für die Übergangszeit. Zwei Tage meide ich meinen Rechner, weil er mich auslacht und mir immer wieder zu verstehen gibt, dass all die hundert kreativen Ideen, die mir zu Namen in den Sinn kommen, schon hundert Leute vor mir hatten.

An Tag drei sitze ich in meinem Garten, platt von der Arbeit und nur noch in der Lage dem Gras bei einem Bier beim wachsen zuzusehen. Ich höre meinen PC entfernt hämisch gackern. Naja, er hat ja recht, ich weiss ja nicht mal was ich mit der zusätzlichen Domain anfangen soll ausser eine Mail-Adresse einzurichten, irgendwie alles und nichts. Hm – mein Freund Douglas kommt mir in den Sinn. Es gibt eigentlich nur ein wirklich passendes Synonym für alles und nichts das mir einfällt: Das Leben, das Universum und der ganze Rest. Und auch wenn man die Fragestellung noch nicht so genau kennt, mit der man sich auseinander setzen möchte, so ist doch immerhin schon eine Antwort parat. Perfekt!

„Alles und nichts“ bietet wohl ein recht umfassendes Grundthema, würdig den hiesigen Rahmen dafür mit ein paar Gedanken zu füllen, und so ist ein stetiger Blog vermutlich der sinnvollste Weg sich der eigentlichen Fragestellung auf die Antwort zu näheren. Da es mir schier unmöglich erscheint diesbezüglich am Thema vorbeizuschreiben (was ansonsten ein erstes, sehr hübsches Paradoxon ergäbe, auf das es sich eventuell irgendwann einmal einzugehen lohnen könnte), bin ich guter Dinge, der Sache gerecht zu werden.

Cheers.

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